Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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tonstudio:start [2019/03/12 20:55]
zeha hier und da verbessert und umformuliert
tonstudio:start [2020/10/05 10:52] (aktuell)
zeha added note about tonstudio-umbau
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 Wer Musik machen, Podcasts aufnehmen oder Videos vertonen möchte usw., der findet im Toolbox-Tonstudio hierzu die Gelegenheit. Die folgende Seite bietet einige Hinweise zur Nutzung der sich dort befindlichen Gerätschaften sowie einige auch für Einsteiger verständliche Erläuterungen. Wer Musik machen, Podcasts aufnehmen oder Videos vertonen möchte usw., der findet im Toolbox-Tonstudio hierzu die Gelegenheit. Die folgende Seite bietet einige Hinweise zur Nutzung der sich dort befindlichen Gerätschaften sowie einige auch für Einsteiger verständliche Erläuterungen.
  
-===== Allgemeine Hinweise =====+<note warning>Das Tonstudio befindet sich derzeit im Umbau, daher ist der nachfolgende Text möglicherweise an einigen Stellen nicht mehr aktuell und muss nach dem Umbau überarbeitet werden.</note>
  
-Die folgenden Hinweise sollten bitte grundsätzlich beachtet werden:+===== Allgemeine Hinweise zur Nutzung =====
  
-  * **Lautsprecher __als letztes__ einschalten**, +**Die folgenden Hinweise zur Bedienung des Equipments sind grundsätzlich zu beachten**:   
-    am besten erst wenn der Laptop komplett hochgefahren ist! +**Hierzu gibt es auch ein kurzes Einführungsvideo auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=xqhUIYF74WE ** 
-  * **...und __als erstes__ wieder ausschalten** + 
-    (die Schalter befinden sich auf der Rückseite)+  * **Lautsprecher __als letztes__ einschalten**, am besten erst wenn der Laptop komplett hochgefahren ist! 
 +  * **...und __als erstes__ wieder ausschalten** (die Schalter befinden sich auf der Rückseite)
   * **Laptop muss immer eingeschaltet sein**, ansonsten kein Ton (da dieser über das Audio-Interface geleitet wird, welches vom Laptop mit Strom versorgt wird)   * **Laptop muss immer eingeschaltet sein**, ansonsten kein Ton (da dieser über das Audio-Interface geleitet wird, welches vom Laptop mit Strom versorgt wird)
-    * Passwort: toolbox +    * Passwort: //toolbox// 
-  * **Master-Lautstärke** des Mischpults (gelbe Regler) auf den markierten Pegel bringen +  * **Master-Lautstärke** des Mischpults (gelbe Regler) auf den markierten Pegel bringen (sorgt für eine sinnvolle Aufnahme-Lautstärke) 
-    (sorgt für eine sinnvolle Aufnahme-Lautstärke) +  * **Abhör-Lautstärke** (wie laut möchte man tatsächlich im Studio beschallt werden) über den "Output"-Regler am Behringer-Audiointerface regeln (unterhalb des "Direct Monitor"-Schalters, welcher gedrückt sein muss, ansonsten hört man nichts) 
-  * **Abhör-Lautstärke** (wie laut möchte man tatsächlich im Studio beschallt werden) über +  * **Die beiden anderen Regler** am Behringer-Audiointerface auf 12-Uhr-Stellung belassen (diese regeln wie laut das Signal des Mischpults in den Rechner kommt) 
-    den Output-Regler am Behringer-Audiointerface regeln (unterhalb des Direct +  * **Zur Aufnahme** das Programm “Audacity” starten, dieses sollte normalerweise so eingestellt sein, dass es das “default”-Audiogerät verwendet 
-    Monitor-Schalters, welcher gedrückt sein muss, ansonsten hört man nichts) +
-  * **Die beiden anderen Regler** am Behringer-Audiointerface auf 12-Uhr-Stellung +
-    belassen (diese regeln wie laut das Signal des Mischpults in den Rechner kommt) +
-  * **Zur Aufnahme** das Programm “Audacity” starten, dieses sollte normalerweise so +
-    eingestellt sein, dass es das “default”-Audiogerät verwendet+
  
 ===== Signalfluss ===== ===== Signalfluss =====
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 ==== Laptop ==== ==== Laptop ====
  
-Auf dem Laptop (ThinkPad T500) ist derzeit "Ubuntu Studio" installiert, eine Linux-Distribution, die eine Vielzahl an Multimedia-Anwendungen mitbringt. Hier gibt es noch Einarbeitungs- und Konfigurationsbedarf; wer sich z.B. mit JACK auskennt oder mit den installierten Anwendungen, darf sein Wissen gerne weitergeben.+Auf dem Laptop (ThinkPad T500) ist derzeit "[[https://ubuntustudio.org/|Ubuntu Studio]]" installiert, eine Linux-Distribution, die eine Vielzahl an Multimedia-Anwendungen mitbringt. Hier gibt es noch Einarbeitungs- und Konfigurationsbedarf; wer sich z.B. mit JACK auskennt oder mit den installierten Anwendungen, darf sein Wissen gerne weitergeben.
  
 * Ansprechpartner: [[:members:omnibrain|omnibrain]] * Ansprechpartner: [[:members:omnibrain|omnibrain]]
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   * **Equalizer-Sektion (EQ)**:   * **Equalizer-Sektion (EQ)**:
     * **HF**: Höhen / Treble: regelt die Lautstärke der hohen Frequenzanteile     * **HF**: Höhen / Treble: regelt die Lautstärke der hohen Frequenzanteile
-    * **MID**: Mitten / Mids: regelt die Lautstärke der mittleren Frequezanteile - hierfür stehen 2 Regler bereit: der untere arbeitet wie man es von einem Equalizer erwartet, sprich er regelt die Lautstärke der Mitten, der obere hingegen erlaubt es, das Mitten-Frequenzband zu verschieben (dies nennt man "parametrische Mitten" oder "parametrischer Equalizer")+    * **MID**: Mitten / Mids: regelt die Lautstärke der mittleren Frequenzanteile - hierfür stehen 2 Regler bereit: der untere arbeitet wie man es von einem Equalizer erwartet, sprich er regelt die Lautstärke der Mitten, der obere hingegen erlaubt es, das Mitten-Frequenzband zu verschieben (dies nennt man "parametrische Mitten" oder "parametrischer Equalizer")
     * **LF**: Tiefen / Bass: regelt die Lautstärke der tiefen Frequenzanteile     * **LF**: Tiefen / Bass: regelt die Lautstärke der tiefen Frequenzanteile
   * **Aux-Sektion (AUX)**:   * **Aux-Sektion (AUX)**:
-    * Hiermit läßt sich das Signal einem Aux-Weg beimischen, somit lassen sich z.B. die Signale der einzelnen Eingänge an externe Effektgeräte wie Hall/Echo usw. weitergeben. Diese müssen dann jedoch wieder auf einem weiteren Kanal zurückgeführt werden. +    * Hiermit lässt sich das Signal einem Aux-Weg beimischen, somit lassen sich z.B. die Signale der einzelnen Eingänge an externe Effektgeräte wie Hall/Echo usw. weitergeben. Diese müssen dann jedoch wieder auf einem weiteren Kanal zurückgeführt werden. 
-    * Es stehen 3 Aux-Wege bereit (mit **AUX1** bis **AUX3** beschriftet), diese sind teilweise als PRE oder als POST gekennzeichnet, AUX2 läßt sich je nach Wunsch auf PRE oder POST schalten. Der Unterschied besteht darin, ob das Signal vor (PRE) oder nach (POST) dem Lautstärke-Fader abgegriffen wird, sprich, die Lautstärke des Kanals ist entweder mitausschlaggebend oder nicht.+    * Es stehen 3 Aux-Wege bereit (mit **AUX1** bis **AUX3** beschriftet), diese sind teilweise als PRE oder als POST gekennzeichnet, AUX2 lässt sich je nach Wunsch auf PRE oder POST schalten. Der Unterschied besteht darin, ob das Signal vor (PRE) oder nach (POST) dem Lautstärke-Fader abgegriffen wird, sprich, die Lautstärke des Kanals ist entweder mit ausschlaggebend oder nicht.
   * **PAN**: Panorama, hiermit kann das Mono-Signal im Stereo-Spektrum (d.h. mehr links oder mehr rechts) positioniert werden   * **PAN**: Panorama, hiermit kann das Mono-Signal im Stereo-Spektrum (d.h. mehr links oder mehr rechts) positioniert werden
   * **ON**: Ist dieser Schalter eines Kanals nicht gedrückt, so ist dieser Kanal stumm, unabhängig von der Fader-Stellung   * **ON**: Ist dieser Schalter eines Kanals nicht gedrückt, so ist dieser Kanal stumm, unabhängig von der Fader-Stellung
-  * **MIX/SUB**: Hiermit kann gewählt werden, ob das Signal des Kanals direkt in den Mix geleitet werden soll (also die Stereo-Summe) oder ob es erst in die "Sub-Gruppe" gelangen soll. Die Sub-Gruppe kann mit den roten Fadern separat vom Gesamtmix geregelt werden und auch einzeln herausgeführt werden. Typischer Anwendungsfall: z.B. 4 Gesangs-Mikrofone einer Band gehen in die Sub-Gruppe, wodurch sich die Gesamt-Lautstärke des Gesangs auf einmal regeln läßt, statt alle 4 Fader der Mikrofon-Kanäle einzeln ändern zu müssen +  * **MIX/SUB**: Hiermit kann gewählt werden, ob das Signal des Kanals direkt in den Mix geleitet werden soll (also die Stereo-Summe) oder ob es erst in die "Sub-Gruppe" gelangen soll. Die Sub-Gruppe kann mit den roten Fadern separat vom Gesamtmix geregelt werden und auch einzeln herausgeführt werden. Typischer Anwendungsfall: z.B. 4 Gesangs-Mikrofone einer Band gehen in die Sub-Gruppe, wodurch sich die Gesamt-Lautstärke des Gesangs auf einmal regeln lässt, statt alle 4 Fader der Mikrofon-Kanäle einzeln ändern zu müssen 
-  * **PFL**: Pre-Fader-Listening, hiermit läßt sich der Kanal auf einen Monitor-Weg leiten (diese Aussage sollte aber nochmal überprüft werden)+  * **PFL**: Pre-Fader-Listening, hiermit lässt sich der Kanal auf einen Monitor-Weg leiten (diese Aussage sollte aber nochmal überprüft werden)
  
 Die Lautstärke-Fader sollten bei Verwendung üblicherweise zunächst in der 0-Stellung sein (damit ist nicht "ganz unten" gemeint, sondern "fast ganz oben" - siehe Skala). Werden nun Lautstärke-Pegel untereinander angepasst, können diese natürlich weiter nach oben oder weiter nach unten geschoben werden, die durchschnittliche "Referenz-Lautstärke" sollte jedoch dem 0-Pegel entsprechen. Die Lautstärke-Fader sollten bei Verwendung üblicherweise zunächst in der 0-Stellung sein (damit ist nicht "ganz unten" gemeint, sondern "fast ganz oben" - siehe Skala). Werden nun Lautstärke-Pegel untereinander angepasst, können diese natürlich weiter nach oben oder weiter nach unten geschoben werden, die durchschnittliche "Referenz-Lautstärke" sollte jedoch dem 0-Pegel entsprechen.
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 Um ein **Mikrofon** anzuschließen, ist prinzipiell gleich vorzugehen wie oben, allerdings ist es meist sinnvoll, den LF-Regler ganz nach links zu drehen und die 100 Hz-Taste zu drücken, da die Stimme sonst zu "bassig" rüberkommt und auch schwerer zu verstehen ist. Die restlichen Einstellungen können wie oben beschrieben vorgenommen werden. Um ein **Mikrofon** anzuschließen, ist prinzipiell gleich vorzugehen wie oben, allerdings ist es meist sinnvoll, den LF-Regler ganz nach links zu drehen und die 100 Hz-Taste zu drücken, da die Stimme sonst zu "bassig" rüberkommt und auch schwerer zu verstehen ist. Die restlichen Einstellungen können wie oben beschrieben vorgenommen werden.
  
-Um eine **E-Gitarre** anzuschließen, sollte der vorhandene Gitarrenverstärker verwendet werden, welcher bereits mit dem Mischpult verbunden ist. Der Gitarrenverstärker färbt das Gitarren-Signal sehr stark (nicht zuletzt durch die eingebaute Speaker-Simulation) und läßt die E-Gitarre so klingen, wie man es üblicherweise gewohnt ist, auch bietet er die Möglichkeit zu Verzerrung oder anderen Effekten.+Um eine **E-Gitarre** anzuschließen, sollte der vorhandene Gitarrenverstärker verwendet werden, welcher bereits mit dem Mischpult verbunden ist. Der Gitarrenverstärker färbt das Gitarren-Signal sehr stark (nicht zuletzt durch die eingebaute Speaker-Simulation) und lässt die E-Gitarre so klingen, wie man es üblicherweise gewohnt ist, auch bietet er die Möglichkeit zu Verzerrung oder anderen Effekten.